Formaldehyd ist ein heimlicher Gast in vielen modernen Wohnungen. Als Bindemittel in Klebstoffen und Harzen ist es unverzichtbar für die Möbelindustrie – doch für unsere Gesundheit kann es zur Belastung werden. Erfahren Sie hier, welche Möbel besonders betroffen sind und wie Sie das Risiko minimieren.
Welche Möbel sind die Hauptquellen?
Nicht jedes Holzmöbelstück ist automatisch eine Gefahr. Das Risiko konzentriert sich vor allem auf verarbeitete Holzwerkstoffe:
- Spanplatten und MDF: Hier wird viel Leim verwendet, um Holzspäne zu Platten zu pressen.
- Sperrholz: Die Schichten werden oft mit formaldehydhaltigen Harzen verklebt.
- Rückwände und Böden: Oft werden hier günstigere Materialien mit höheren Emissionswerten eingesetzt.
Symptome ernst nehmen
Reagiert Ihr Körper auf neue Möbel? Achten Sie auf brennende Augen, Reizungen der Atemwege oder unerklärliche Kopfschmerzen. Diese Symptome treten oft auf, wenn die Konzentration in der Raumluft die Grenzwerte überschreitet.
Schutzmaßnahmen: Was Sie tun können
- Kanten versiegeln: Offene Sägekanten an Regalböden sind „Dauerbrenner“ für Ausdünstungen. Versiegeln Sie diese mit geeignetem Umleimer oder Lack.
- Gebraucht kaufen: Alte Möbel haben den Großteil ihrer Schadstoffe bereits abgegeben.
- Testen: Vertrauen Sie nicht nur auf Ihre Nase. Ein chemischer Test gibt Klarheit.
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