Wir verbringen bis zu 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Doch oft ist die Luft dort schlechter als an einer befahrenen Kreuzung. Einer der Hauptverantwortlichen dafür ist Formaldehyd. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über die Quellen, Grenzwerte und wie Sie Ihre Raumluftqualität nachhaltig verbessern können.

Was ist Formaldehyd und woher kommt es?

Formaldehyd ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das in der Industrie als Bindemittel in Harzen und Klebstoffen eingesetzt wird. In Innenräumen stammt es meist aus verleimten Holzprodukten wie Spanplatten, MDF-Platten oder Sperrholz. Aber auch Bodenbeläge, Textilien und Reinigungsmittel können das Gas über Jahre hinweg an die Luft abgeben.

Grenzwerte: Wann wird es gefährlich?

Das Umweltbundesamt hat für Innenräume einen Richtwert von 0,1 mg/m³ (entspricht etwa 0,08 ppm) festgelegt. Wird dieser Wert überschritten, können gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Reizungen der Schleimhäute, Kopfschmerzen und bei Langzeitbelastung sogar Krebs auftreten. Besonders empfindlich reagieren Kinder und Asthmatiker auf erhöhte Konzentrationen.

5 Tipps für bessere Raumluft

  1. Regelmäßiges Stoßlüften: Der effektivste Weg, Schadstoffe aus der Wohnung zu befördern.
  2. Emissionsarme Möbel kaufen: Achten Sie auf Siegel wie den „Blauen Engel“ oder „E1“.
  3. Luftreinigende Pflanzen: Grünlilien oder Bogenhanf können helfen, Gase biologisch abzubauen.
  4. Raumtemperatur senken: Formaldehyd gast bei Wärme stärker aus. Halten Sie die Temperatur moderat bei etwa 20 Grad.
  5. Messung durchführen: Nur wer misst, hat Gewissheit.

Gewissheit schaffen

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